Bildauflösung von Fotos

Digitale Fotos (direkt aus der Digitalkamera, oder gescannt) sind Rastergrafiken, daher sie bestehen aus Pixeln. Pixel bedeutet Bildpunkt. Das Wort Bildpunkt trifft nicht ganz die richtige Bezeichnung, da Pixel nicht rund sind. Je mehr Pixel über- und untereinander bei einer bestimmten Bildgröße angeordnet sind, umso klarer wird das Bild und umso besser die Auflösung. Man unterscheidet zwischen absoluter und relativer Auflösung. Die absolute Auflösung wird bei Digitalkameras mit Megapixeln und bei Bildschirmauflösungen in Höhe mal Breite angegeben. Die relative wird mit dpi (dots per inch) angegeben.

Bilder, die aus kleinen, einzelnen Farbfeldern aufgebaut sind, kann man besser aus der Ferne erkennen. Befindet sich das Auge direkt davor, so nimmt man nur die aneinander gereihten Flächen, nicht jedoch das Gesamtbild wahr. Sind die Flächen allerdings klein und in großer Zahl vorhanden, so ergibt sich für das Auge  schneller das Gesamtbild.

Vergrößert man ein Rasterbild – zum Beispiel ein Foto von geringer Auflösung – so ergibt sich  der sogenannte Treppeneffekt. Die Farbflächen ( die einzelnen Pixel) werden größer und das Bild schnell unscharf.

Aus diesem Grund ist es absolut wichtig, dass man das genaue Ziel des Bildes (Fotos) kennt. Ist es ein Bild, dass nur auf dem Bildschirm erscheinen soll? Dann reicht eine Auflösung von 72 dpi (dots per inch) vollkommen aus. Möchte man an einem Tintenstrahl – oder normalen Laserdrucker drucken, so benötigt man mindestens 150 dpi. Für den Offsetdruck werden bei Bildern 300 dpi benötigt.

 



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