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Die Druck-PDF hat den großen Vorteil, dass sie sowohl Schriften, Bilder und alle Inhalte der ursprünglichen Satzdatei (zum Beispiel aus InDesign) bündelt. Bei der Aufbereitung Ihrer Druckdaten mit einer Druck-PDF müssen folgende Punkte beachtet werden:
Bilder
Auch wenn die Druckdaten letztendlich mit einer PDF an den Dienstleister gegeben werden, müssen in der Original-Satzdatei vorher CMYK Bilder verwendet werden.Für den professionellen Druck benötigt der Dienstleister Bilder im CMYK Farbraum (Prozessfarbraum). C steht für Cyan, M für Magenta, Y für Yellow und K für Keycolor (die schwarze Farbe, die den Kontrast herbeiführt). Jede dieser Farben wird gesondert mit je einer eigenen Druckplatte auf dem Medium erzeugt, muss also einzeln definiert sein. Alle Bilder benötigen die hohe Auflösung von 300dpi! Auch Scans müssen also mit dieser Auflösung durchgeführt werden. Nur wenn das Bild, das Sie verwenden, größer als das gescannte Original dargestellt werden soll, muss es mit noch höherer Auflösung gescannt werden. Für doppelte Größe also z.B. 600dpi. Natürlich werden die Bilddaten auf diese Weise eine große Datenmenge erzeugen. Indem die Daten in einer Zip oder Rar Datei gepackt werden, kann diese Menge vermindert werden.
Satzdatei in Postscript Datei umwandeln
Die Satzdatei – beispielsweise aus InDesign – kann nicht direkt in eine Druck-PDF umgewandelt werden. Sie muss zuerst ins Postscript Format gebracht werden. Dies geschieht mit einem Postscript Druckertreiber. Aus dem Programm heraus, mit dem das zu druckende Dokument gestaltet wurde, kann dieser Treiber dann über die "Drucken" Funktion angesprochen werden. Die Postscript Datei wird erstellt, um Druckseiten nahezu verlustfrei drucken zu können.
Acrobat Distiller zur PDF Erzeugung
Wenn die Daten ins Postscript Format gebracht wurden, können sie per Kopieren und Einfügen direkt in den Distiller gezogen werden. Ihr Druckdienstleister kann Ihnen dann die so genannten Job-Informationen geben. Das sind die Einstellungen, die Sie im Distiller vornehmen müssen.
Hat Ihre zu druckende Publikation mehrere Seiten, so wird die PDF mit Einzelseiten erzeugt. Der Druckdienstleister sorgt dafür, dass die Seiten in die richtige Abfolge und Anordnung auf dem Druckbogen gebracht werden. Dieser Vorgang nennt sich Ausschießen. Nach dem Beschneiden, Falzen und Zusammenstellen der Seiten, befinden sie sich in der richtigen Reihenfolge für die Publikation.
Farbverbindlichkeit
Um zu gewährleisten, dass die letztendliche Druckdatei Ihren Farbvorstellungen entspricht (sowohl bei Grafiken, als auch bei Schrift und Fotos), ist es von großem Vorteil, farbverbindliche Beipieldrucke an den Dienstleister zu schicken. Mit guten Laserdruckern ist es möglich, sich an die richtigen Farbgebungen heranzutasten. Das Ergebnis, mit dem Sie zufrieden sind, kann als Vorbild für den Druckdienstleister genutzt werden.
Lesen Sie bitte zum Thema Druckvorstufe auch den Artikel externer Druck.
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