Kontrast korrigieren
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Der Helligkeitskontrast eines Bildes beschreibt den Helligkeitsunterschied zwischen der dunkelsten und hellsten Stelle eines Bildes. Der maximale Kontrast ist der zwischen Schwarz und Weiß. Diese beiden Farben (eigentlich sind es keine Farben, man spricht vielmehr von Unbunt) sind die Grenzwerte auf Bildern. Der Unterschied in ihren Helligkeiten, der Kontrastumfang, wird normalerweise als Verhältniszahl angegeben. Der größte Teil der Bildinformation befindet sich dazwischen, in den Farb- und Helligkeitsabstufungen des dargestellten Objektes. Da jedes Darstellungsmedium, z.B. Bildschirm oder Druckertinten, aber auch Dias und Fotoabzüge, nur einen begrenzten Helligkeitsraum wiedergeben kann, können Bilder niemals absolut identisch mit der Realität sein. An einem sonnigen Tag ist der Kontrast zwischen einer im Schatten liegenden schwarzen Wand und den im Sonnenlicht leuchtenden weißen Wolken so gewaltig (das Kontrastverhättnis liegt über 1: 1000), dass man es mit keinem Medium naturgetreu wiedergeben kann. Der Kontrastumfang des Objektes (hier der sonnendurchfluteten Landschaft) ist um ein Vielfaches höher als der des Mediums.
So bringt es mattes Fotopapier gerade einmal auf einen Kontrastumfang von etwa 1:20, ein Dia schafft 1:30. Ein Farbdrucker bewältigt in etwa den Kontrastumfang des matten Papierbildes, wobei dies aber entscheidend vom verwendeten Papier abhängt. Auf einem hochweißen Papier läßt sich ein weitaus höherer Kontrastumfang darstellen als auf einem grauen Umweltpapier. In diesen beschränkten Kontrastumfang muss der häufig größere Kontrastumfang eines Bildes eingepasst werden. Der Kontrastregler erlaubt dabei die Beeinflussung des gesamten Helligkeitskontrastes oder auch nur der einzelnen Grundfarben. So kann man bei Bildern von Personen den Hautton etwas freundlicher gestalten, wenn man den Rotkontrast etwas erhöht.
Übrigens ist das bei reinen Computergrafiken, Illustrationen oder Diagrammen kein Problem, da Grafikprogramme den sinnvollen Kontrastumfang der Ausgabegeräte ohnehin berücksichtigen. Man kann mit den PC-generierten Grafiken eigentlich nicht falsch liegen. Bei Bildern ist das anders, hier sieht man auf den ersten Blick, dass ein Bild „flau“ aussieht. Schatten sind nicht richtig schwarz und die hellsten Lichter nicht richtig weiß. In diesem Falle kann man den Kontrast erhöhen. Aber manchmal sind viel zu große Bildanteite schwarz und feine Farbabstufungen sind kaum zu erkennen. Ein solches Bild ist zu „hart“, das heißt der Kontrast ist zu hoch und muß vermindert werden.
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