Tonwertkorrektur
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Eine elegante Methode, den Kontrast und die Helligkeit eines Bildes in einem Arbeitsgang für dhe Ausgabe zu optimieren, ist die Tonwertkorrektur. Im Computer werden Farben ja nicht analog, sondern mit festen Werten verarbeitet. Man kann also eine Helligkeit dadurch definieren, dass man ihr auf der Skala von 0 bis 255 (also die 256 Abstufungen, die mit 5 Bit mathemantisch definierbar sind) einen Wert zuweist. Vollkommen schwarz wäre der Wert 0 und vollkommen weiß der Wert 255. Alle anderen Abstufungen liegen dann dazwischen. Bei der Tonwertkorrektur wird auf ein Histogramm zurückgegriffen. Dieses stellt graphisch die Anzahl der im Bild vorhandenen Bildpunkte für die einzelnen Werte dar. Mit Schiebereglern kann man nun den Kontrast für die dunklen, mittleren und hellen Bildpartien separat regeln. Damit werden Bilder in einer Weise optimiert, wie dies mit konventionellen Techniken nicht oder nur sehr mühselig möglich wäre. Die Tonwertkorrektur erlaubt auch die Beeinflußung des Gammawertes. Damit wird die Helligkeit der mittleren Farbtöne geändert, wobei dunkle und helle Partien weitgehend unbeeinflußt bleiben.
Neben diesen Standardfunktionen, die in den meisten Bildbearbeitungs- und auch manchen Grafikprogrammen zur Verfügung stehen, gibt es viele unterschiedliche Werkzeuge oder Erweitemngen, die der Kreativität des Anwenders freien Lauf lassen. Diese ist von Software zu Software unterschiedlich. Moderne Anwendungen für den PC-Bildbearbeiter bieten darüber hinaus auch automatische Optimiemngsfunktionen, die die Anwender von den teilweise doch recht komplexen Abläufen entlasten. Das helligkeits-, farb- und kontrastoptimierte Bild ist die Basis für die weitere Qualitätsverbesserung.
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